Sichten 10

sichten 10

Centralstation, Darmstadt
13. – 17. November 2006

SICHTEN ZEHN, die Jahresaustellung des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt, hat es sich in diesem Jahr zur Aufgabe gemacht, zu zeigen, was Architekturstudierende am Computer leisten und welchen Einfluss moderne Informationstechnik auf die Arbeitsweise der Architekten hat.

Zum zehnten Mal organisieren Studierende des Fachbereichs Architektur an der TU Darmstadt die Ausstellung Sichten, bei der die besten Arbeiten des vergangenen Studienjahres zu sehen sein werden.

Begleitet wird die diesjährige Ausstellung von einem breiten Rahmenprogramm. Neben den schon obligatorischen DJ-Auftritten in der Lounge der Centralstation wird es einen Vortrag von Paul Schröder vom Büro Funk und Schröder (Darmstadt) geben, den bauausführenden Architekten des zur Zeit entstehenden darmstadtiums.

Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Architekturentwicklung in den vergangenen zehn Jahren“, einen Vortrag des Schweizer Architekten Quintus Miller vom Büro Miller+Maranta zum Thema „Entwurfsstrategien“ und die nunmehr zum dritten Mal stattfindende Verleihung des Jakob Wilhelm Mengler-Preises runden die Veranstaltung ab.

Was 1997 als interne Leistungsschau auf dem Campusgelände Lichtwiese begann, ist im Laufe der Zeit zu einer festen, weit über die Grenzen der Stadt Darmstadt hinaus bekannten Institution geworden. Spätestens mit Beginn der Zusammenarbeit mit der Centralstation hat Sichten die Plattform erhalten, die nötig ist, junge Architektur und kreatives Design einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So hat sich das Vorzeigeprojekt binnen Kürze zum anerkannten Programmpunkt der Darmstädter Kulturszene entwickelt.

2005 war es das Ziel von Sichten, die Ausstellung auch räumlich erfahrbar zu machen. In diesem Jahr wird der Versuch unternommen, den Erfahrungsraum erneut zu erweitern. Denn spätestens seit der Entwicklung leistungsstarker Computersysteme gilt es auch im Beruf des Architekten, sich mit den Möglichkeiten eines breiten Multimedia-Angebotes vertraut zu machen.
Was sich in vielen Büros jedoch nur langsam durchsetzt, ist im Architekturstudium bereits gang und gäbe: kaum ein Entwurf, der nicht am Computer gezeichnet wurde, kaum eine Studienarbeit, die ohne ein virtuelles 3D-Modell entstanden ist.Auch 2006 ist es dem Sichten-Team ein Anliegen, den Austausch mit anderen Universitäten und Architektureinrichtungen zu stärken.

So wird die Ausstellung auch dieses Mal in weiteren Städten zu sehen sein: Im Gespräch sind Köln und Stuttgart.Zur Vernissage möchten wir Sie herzlich einladen und würden uns über Ihre Teilnahme und Berichterstattung sehr freuen.

Jörg Feuck | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft

Die Ausstellung